Wissenswertes – über Border Collies und vieles mehr

Teamplayer... ... richtig arbeiten... ... gesunde Ernährung

In dieser Rubrik informieren wir Euch über unser Tun und über unser Schaffen: Wer, was, wann und warum, sozusagen.

Hier findet Ihr Informationen über Border Collies: Viel Interessantes über die Rasse, über ihren Wunsch nach Arbeiten, bis hin zu all dem, was wir rund um BC's organiseren.

Aber nicht nur das. Schaut immer wieder einmal in dieser Rubrik vorbei, denn wir ergänzen hier Wissenswertes – nicht regelmässig, aber immer wieder.

Was kostet ein Border Collie ?


von K. Viktoria Röntgen

Ja und was kostet er denn nun, ein Border Collie?
Das ist die Frage, die jedem Interessenten auf der Seele liegt und jeden Züchter zu tiefen Seufzern veranlasst. Um die Frage aller Fragen ein wenig zu erläutern, habe ich folgende Aufstellung ausgearbeitet.... 

Niedlicher, schwarz-weißer Welpe mit Knopfaugen, vom VDH Züchter fachgerecht aufgezogen, einfach zum verlieben: 800 €


- Halsband, Leine, Näpfe und Welpenspielzeug: 75 €

- Tierarztkosten für Nachimpfungen und Entwurmen: 75 €

- Haftpflichtversicherung: 60 €

- Futter für ein Jahr: 500 €


Zwischensumme: 1510 €

- In der ersten Nacht drei Paar zerkaute Herrensocken und ein Damendessous: 80 €

- In der 2. Nacht schläft der Welpe nicht mehr im Schlafzimmer, sondern im Flur: Erneuerung des angekauten und vollgepieselten Perserteppichs: 600 €

- Für die dritte Nacht muss eine Hundebox her...: 150 € 

- Auf dem Parkplatz der Hundeschule den Welpen 15 min. allein im Auto gelassen. Sicherheitsgurt austauschen und den Schaltknüppel ersetzen lassen: 400 €

- Eine Transportbox fürs Auto kaufen, weil die erste nicht in den Kofferraum passt: 150 €

- Größeres Halsband, zerkaute Lederleine durch Nylon ersetzen, neues Spielzeug und jede Menge Kauknochen: 100 €

- Gartenzaun erhöhen, Bordstein setzen gegen die Untertunnelungsversuche des hochbegabten kleinen Tiefbauingenieurs: 2500 €

- Der Landwirt vom Dorfrand muss seinen Weidezaun wieder aufrichten, denn unser Liebling hat seine Instinkte an der Jungbullenherde erprobt: 1000 €

- Eine Runde Freibier für die Helfer der freiwilligen Feuerwehr, die die Bullen auf der Bundesstrasse eingefangen haben: 250 € 

- Agilityparcours für den Garten, z.T. im Eigenbau, um das Trainingsprogramm zu optimieren und den Hund endlich von den verdammten Viechern abzulenken: 1000 €

- Pacht für eine kleine Schafweide, fünf Mutterschafe, damit der Hund doch seiner Bestimmung nachgehen kann: 800 €

- Ausbruchssicherer Zaun für vorgenannte Weide: 1000 €

- Trotzdem haben die Schafe die Vorgärten der Nachbarschaft erkundet, Stauden und Erdbeerbeete sind besonders beliebt...: 400 € 

- Du möchtest einen zweiten Border Collie, denn die Hütearbeit mit zwei Hunden ist ungleich interessanter (Halsband, Tierarzt,.....): 1200 € 

- Anwalts und Gerichtkosten für den Prozess gegen die Nachbarn: 4000 € 

- Spende an den örtlichen Tierschutzverein, wegen ausgeübter Nachsicht trotz vorsätzlicher Quälerei von Klauentieren: 250 € 

- Du brauchst mehr Schafe, das Training mit immer der gleichen Gruppe ist nicht effektiv: 600 € 

- Am besten kaufst Du gleich einen Resthof auf dem Land, dann kannst Du auch endlich mehrere Border Collies halten und selbst züchten: 200.000 €

- Jährliche Reisekosten für die Teilnahme an Trials, Hüteseminaren, Agilityturnieren und Hundeausstellungen am Ende der Welt: 6000 €

- Campingfahrzeug mit Platz für mindestens vier Hunde, damit das Reisen endlich billiger wird:18000 € 


Endsumme: 239.990 €

Die vorliegende Aufstellung beruht auf Erfahrungswerten. Der Preis für einen Border Collie ist nach oben unbegrenzt. Obwohl sich finanzielle Probleme wegen größerer Urlaubsreisen, anspruchsvollen Ehepartnern oder Daueraufenthalten der Schwiegermutter durch die Border Collie-Haltung meist von selbst erledigen, ist diese Hunderasse somit den Privilegierten vorbehalten.

Denk daran, wenn dir auf dem nächsten Spaziergang ein mit Dreck bespritzter Mensch in Gummistiefeln und sechs schwarz-weißen Hunden (ohne Leine) im Schlepptau begegnet - es handelt sich nicht um einen Asozialen, sondern mindestens um den Filialleiter der örtlichen Sparkasse.

Der wird Dich beim Gespräch unter vier Augen, lächelnd über die Auszüge Deines gesperrten Girokontos gebeugt, fragen 


" Ja wussten Sie denn nicht was so ein Border Collie kostet?"

 

Darum braucht es Border Collie Rescue

Der Border Collie ist ein Arbeitshund, der seinesgleichen sucht. In falschen Händen, mit falschen Voraussetzungen, oder nicht in seinem Ursprung gemäss beschäftigt, wird der Border Collie zum Problem. Er wird unglücklich, was sich entweder in Depression, in Verkümmern oder in Agression äussern kann.

Wenn jemand sich mit dem Gedanken befasst, einem Border Collie ein toller Partner zu sein, bitte lasst euch beraten: Idealerweise von Menschen, die schon lange mit dieser wunderbaren Rasse arbeiten. Schaut euch diesen Film an er zeigt ein Rescue in Schottland. Wir empfehlen jedem, der ein bisschen englisch versteht, sich bitte diese Aussagen zu Herzen zu nehmen bevor man einen Hund und eine Familie unglücklich macht.

Hier geht's zum Film: Darum braucht es Border Collie Rescue

 

Der Border Collie - ein Traum von einem Hund. Aber...

Die Rassebezeichnung „Border Collie“ geht auf seine geographische Herkunft zurück, dem Grenzland (Border Line) zwischen England und Schottland, und wird seit 1910 verwendet. Seit 1906 gibt es in England die Züchtervereinigung „International Sheep Dog Society (ISDS)“, welche sich nicht mit dem Aussehen der Border Collies, sondern mit ihren Arbeitsqualitäten beschäftigt. Von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) wird der Border Collie seit 1976 anerkannt.

Die International Sheep Dog Society hat bis heute noch keinen Rassestandard für Border Collies herausgebracht. Für diese Züchtervereinigung zählt ausschliesslich die Arbeitsleistung des Hundes am Hüteobjekt.

Der Körperbau ist harmonisch, mehr lang als hoch (bis 56 cm), bei arbeitenden Hunden sehr muskulös, für Schnelligkeit, Beweglichkeit und Ausdauer besonders gut geeignet. Drei Fellvarianten sind lt. FCI anerkannt; kurzhaarig, mäßig lang und stockhaarig, dichtes Haarkleid mit dichter Unterwolle und mittlerer Textur, bei mässig langem Haarkleid gute Mähne am Hals und Fahne an der Rute; Gesicht und Ohren sowie Vorder- und Hinterläufe ab Sprunggelenk sollten glatt sein. Viele Farben sind erlaubt, wobei weiss nie vorherrschen sollte; z. B. folgende Farben: Schwarz-weiss, Rot, Blau, Blue-merle, Red-merle, Schwarz-weiss gemottelt, Zobelfarben, Australian red, Lilac. Bei allen Farben kann auch „Tan“ (heller Braunton) in Form von Abzeichen hinzukommen. Der Kopf ist breit mit ausgeprägter Stop, Nase schwarz, braun, schiefer je nach Hundefarbe, Fang mässig kurz und kräftig mit vollständigem Scherengebiss. Die Augen sind breit voneinander angesetzt, mittlere Grösse, oval, braun, ausser bei Blue-Merles, bei denen ein oder beide Augen teilweise oder ganz blau sein dürfen. Die mittelgrossen Ohren stehen aufrecht oder nach vorne gekippt. Die Rute ist mäßig lang, aber mindestens bis zum Sprunggelenk, gut behaart, tief angesetzt, nie über den Rücken getragen.

Die Bewegung sollte frei, fliessend und unermüdlich sein. Die Pfoten sollten dabei möglichst wenig abgehoben werden, damit sich der Hund schleichend und mit grosser Geschwindigkeit bewegen kann.

Wie bei Collies tritt beim Border-Collie der MDR1-Defekt gehäuft auf, der eine Überempfindlichkeit gegenüber mehreren Arzneistoffen hervorruft.

Der Border Collie ist gewöhnlicherweise ein menschenfreundlicher Hund, solange er artgerecht gehalten und beschäftigt wird. Mit einem Border Collie, so sagt man, sei es als habe man ständig einen Schatten neben sich.

Er zählt aufgrund seiner Intelligenz und seines Arbeitstriebes sicherlich zu den faszinierendsten Hunderassen der Welt.

Lange wurde der Border Collie fast ausschliesslich als Hütehund für Schafe auf den Britischen Inseln gehalten. Durch das rasche Ansteigen der Popularität des Agility-Sports in England und Europa wurde diese Rasse auch abseits von Farmen immer beliebter. In den letzten Jahren wurde diese Hunderasse, nicht zuletzt durch Filme wie „Ein Schweinchen namens Babe“, auch als Familienhund immer gefragter.

Leider werden die Welpen von verschiedenen Züchtern teilweise in falsche Hände abgegeben und dort wird nicht genügend mit ihnen gearbeitet. Als „Ausgleich“ werden Familienmitglieder (vor allem Kinder) oder wiedererkennbare Gegenstände (z. B. Autos) gehütet, was natürlich fatale Folgen hat. Aufgrund dieser Tatsache ist der Border Collie als nur Familienhund kaum geeignet. Sein angeborener Arbeitstrieb ist selbst durch längste Spaziergänge nicht zu befriedigen; er muss geistig gefordert werden. Der Border Collie gehört demnach in Profihände (Schäfer usw.) oder zu Menschen, die über sehr viel Zeit (mindestens 5 Stunden täglich) verfügen, sehr sportlich/aktiv und bereit sind, die meiste Zeit des Tages den Hund geistig zu fordern. Viele Züchter versuchen heute jedoch eine ruhigere Variante der Rasse zu züchten mit gleich viel Charme, gleich viel Intelligenz, aber einem weniger stark ausgeprägten Arbeitstrieb. So ist es möglich diese Hunderasse auch in eine Familie zu integrieren. Der Border Collie braucht Beschäftigung, doch gibt es viele aktive Familien, die ihrem Hund gerne Dinge beibringen. Unter der Anleitung erfahrener Ausbildner kann der Border Collie Besitzer mit seinem Hund Grundlagen der Arbeit an Schafen auf so  genannten Hüteseminaren lernen.

Bei Hütewettbewerben können die Anlagen und Fähigkeiten der Hunde und Hundeführer unter kritischen Betrachtern getestet werden. Die Wettbewerbe bereiten den Besitzern und vor allem den arbeitseifrigen Hunden grosse Freude. Es ist eine spannende Aufgabe für den menschlichen Hütepartner, die Verhaltensweisen und Reaktionen von Schafen und Hund richtig einzuschätzen und im richtigen Augenblick die richtigen Anweisungen zu geben.

Für diese einzigartige Schafarbeit ist der Border Collie mit Klugheit, Leichtführigkeit und grossem Arbeitseifer ausgestattet. Diese Eigenschaften, zusammen mit einem liebenswürdigen, freundlichen Wesen, zeichnen den Border Collie vor allem aus und sind eine ständige Freude für die Menschen, die mit ihm zusammen arbeiten.

Der Border Collie ist ein anspruchsvoller Hund, da er von seinem menschlichen Partner sowohl praktische als auch geistige Aufgaben erwartet und eine konsequente Führung (sprich Erziehung ), beansprucht.

In unverständigen Händen kann er verdorben werden. Vielleicht mehr als bei anderen Hunderassen kann sein sensibles, intelligentes Wesen hysterisches Fehlverhalten entwickeln, so dass seine guten Anlagen verkümmern und er zum Tyrann für seine Umgebung wird.

Darum, wer immer sich für einen Border Collie entscheidet, sollte sich gut überlegen, ob er den Ansprüchen dieses Hundes gerecht werden kann.

Die meisten der Border Collies haben einen kaum zu bremsenden Lerneifer der gestillt werden muss, das sie ein glückliches und ausgeglichenes Leben führen können. Hinzu kommt ihr ständiger Bewegungsdrang sowie das ständige Verlangen nach "Kopfarbeit".

Deswegen gehört für Border Collies zum echten Glück das "Hüten".

Die wahre Berufung des Border Collies ist die Arbeit an Schafen. Es sind die ganz speziellen Fähigkeiten für die er Jahrhunderte lang gezüchtet wurde. Bei der Hütearbeit kann der Border Collie erst richtig seine Fähigkeiten entfalten.

Mit einer einmaligen Perfektion sucht der Border Collie verstreute Schafe auf unwegsamen Gelände zusammen und bringt behutsam die Tiere zur Herde zurück. Kleinere Schafgruppen werden umhergetrieben, abgetrennt und eingepfercht. Das Hüten ist sein Lebensinhalt.

Es ist immer wieder faszinierend zu beobachten, wie der Border Collie sich ruhig den Schafen nähert, sich dabei tief duckt und mit seinem speziellen Blick die Schafe kontrolliert. Die schwierigste Aufgabe besteht für den Border Collie darin, die Schafe auf den kürzesten Weg, sprich auf gerader Linie, von einer Stelle zur nächsten Stelle zu treiben. Schafe laufen naturgemäss aber nicht freiwillig in gerader Linie. Sie neigen dazu sich zu verstreuen und versuchen Ihrem Verfolger zu entkommen und auszubrechen.

Nicht jeder Border Collie ist beim Hüten erfolgreich. Wenn ein Border Collie erfolgreich sein soll, muss er nicht nur sämtlichen Kommandos und Pfiffen seines Schäfers akkurat Folge leisten, sondern auch die richtigen Eigenschaften und entsprechenden Instinkte besitzen, um die Schafe nicht übermässig zu beunruhigen. Die Schafe müssen seinen entschlossenen Willen und seine Durchsetzungskraft spüren, damit die Schafe keine Möglichkeit haben den Border Collie zu testen oder sogar in die Flucht zu schlagen.

Da jeder Anfang schwer ist, muss der Schäfer natürlich auch erst einmal seinem Border Collie alle für die Hütearbeit nötigen Kommandos beibringen. Ein dafür ausgewählter Junghund sollte bereits alle Kommandos des Grundgehorsam beherrschen und wird mit 6 bis 12 Monaten an die Ausbildung herangeführt.

Die wichtigsten Befehle die der junge Border Collie lernen muß sind: Lauf rechts, geh links, vorwärts, weiter, langsam, zurück und genug. Der Schäfer bringt dem Junghund für all diese Befehle "Pfiffe" bei, die der Junghund auch aus grosser Entfernung gut hören kann.

Der junge Border Collie lernt zuerst hinter einer kleinen Gruppe Schafen herzulaufen um die Schafe vorwärts zu treiben. Wenn sich der Junghund dabei nach rechts oder links bewegt um die Schafe von vorne anzugehen, pendelt der Schäfer die Bewegung des Junghundes aus. Dies macht der Schäfer in dem er immer auf der anderen Seite der Herde bleibt. Schnell hat der Junghund begriffen, das er stets in der 12 Uhr Position zu seinem Schäfer bleiben muss, um ihm die Tiere zutreiben zu können. Wenn der Junghund diese Aufgabe beherrscht, werden die Flankierungsbefehle geübt. Dazu gibt der Schäfer immer dann den Befehl "lauf rechts" oder "geh links", wenn der Junghund von selbst nach recht oder links von den Schafen abweicht. Dies versucht er immer wieder, da dem Junghund, aus der Natur und dem Instinkt widerstrebt, hinter den Schafen zu laufen. Erst wenn der junge Border Collie die Flankierungsbefehle sicher beherrscht, wird das Wegtreiben der Schafgruppe vom Schäfer geübt.

Während dieser schwierigen Aufgabe dirigiert der Schäfer seinen Junghund in der Weise, dass der junge Border Collie Schafe auch flankiert, ohne dabei die 12 Uhr Position auszupendeln. Nun kann der junge Border Collie die Schafe in alle Richtungen treiben.

Das ist Border Homeless

Border Homeless ist eine Stiftung, deren Aufgabe es ist, sich um das Wohlergehen der Hunde "Border Collies" zu kümmern. Sie bemüht sich in erster Linie um Border Collies und Border-Mixe.

Die beiden Arbeitszweige von Border Homeless sind zum einen die Beratung, Information und Aufklärung, und zum anderen, zu retten, wer zu retten ist.

Border Homeless vermittelt heimatlose Border Collies und setzt sich für deren Neuplatzierung ein.

Wir vertreten Border Homeless

Wir sind engagierte Hundefreunde, Hundeführer und Hundebesitzer, die dem unglaublich anziehenden Wesen der Border Collies verfallen sind. Wir führen unsere eigenen Hunde nach Erfahrungen und Erkenntnissen, die man bis anhin über diese wunderbare Rasse hat.

Das macht Border Homeless

Unser Bemühen und Ziel ist es, dass kein Border Collie irgendwo an einer Kette oder eingesperrt leben muss, wo seine Seele nicht erkannt und sein Wesen nicht gefördert wird. Auch nicht in einem Tierheim, dennn so gut ein Tierheim auch ist, darin zerbricht ein Border. Wir wissen, dass das ein riesiger Anspruch ist, aber wir wollen einen Anfang machen.

Wir unterstützen Hundehalter bei Fragen und/oder Problemen mit dem Hund, der Umwelt, der Erziehung, der Beschäftigung oder der Fütterung.

Unsere Mitarbeiter sind Menschen mit einem grossen Erfahrungshintergrund, die auch bei Erziehung und Ausbildung helfen können.

Das Geld, das wir von Sponsoren und Spendern erhalten, setzten wir vollumfänglich für die Hunde eingesetzt (Kastration, Tierarzt, Chipen, Entwurmen, Impfen, Gesundheitspflege, Futter usw.).

Weder handeln wir mit Hunden, noch vermitteln wir Würfe von Züchtern.

Unsere Pflege- und Nothunde leben alle gemeinsam mit unserem Rudel und uns im Haus. Sie geniessen die täglichen Abenteuerspaziergänge, Spielrunden und auch kurze Arbeitssequenzen – je nach Belastbarkeit ihres jeweiligen Gesundheitszustandes.

Wir helfen bei der Vermittlung von BC's oder BC- Mixen, die ein neues zu Hause suchen, aus welchen Gründen auch immer.

Wir bieten Pflegeplätze an, bei denen ein Hund wieder alle vier Pfoten auf die Erde bekommen kann, bevor er an seinen Traumplatz vermittelt wird.

Wir beherbergen auch Hunde nach Unfall oder Krankheit, die aus irgendeinem Grund noch nicht zu Hause sein können.

Wir bieten medizinische Versorgung.

Die Hunde werden alle nur an kontrollierte, sorgfältig ausgesuchte Endplätze vermittelt.

Sie werden gesund, kastriert und gechipt abgegeben.

Darum Border und Border-Mixe

Der Border Collie ist, wie jeder andere Hund in seiner Art auch, ein sehr spezielles Lebewesen.

Es braucht spezielles Wissen, um einen Border Collie zu verstehen, zu fördern und seinem Wesen entsprechend zu halten. Wir sind der Meinung, dass es schon viele Organisationen gibt, die sich Hunden annehmen (Tierheime, Asyle, Privatpersonen), aber dass speziell für den Border Collie noch mehr Informationen und Wissen nötig sind.

Der Border Collie ist von seinem Wesen her sehr anpassungsfähig, aber doch auch sehr anspruchsvoll. Ein Border Collie, der in falsch verstandener Tierliebe beschäftigt, (übertriebene Ball / Stöckchenspiele) oder nicht ausgelastet wird, entwickelt sehr schnell Fehlverhalten. Es zeigen sich, schneller als bei anderen Hunde, psychische Probleme. Er dreht durch. Sehr oft enden solche Situationen für den Hund dann im Tierheim oder beim Tierarzt, zur letzten Spritze.

Daher hat sich Border Homeless zum Ziel gesetzt, Hilfestellung und Unterstützung anzubieten, bevor es so weit kommt.

Das organisiert Border Homeless auch noch

Wir möchten ein loses Verbindungsglied von Hundehaltern und Nicht-Hundehaltern sein. Bei oft wiederkehrenden Streitereien zwischen den verschiedenen Interessengruppen sind es oft nur Missverständnisse oder mangelnde Kommunikation.
Wir suchen die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und bieten Aktionen zum besseren gegenseitigen Verständnis mit Bikern, Joggern und Spaziergängern an. Es ist uns ebenfalls ein Anliegen, eine kompetente Ansprechstelle für Hundeführer, Jäger, Naturschützer und Ornithologen zu sein.

Wir bieten ebenfalls:

  • Erziehungs- und Informationstage
  • Vorträge
  • Erste Hilfe Kurse für Hunde
  • Gesundheitsseminare

Neue Angebote von
Border Homeless:

 

Sozialisierung, Erziehung, Verhaltenskorrektur und sinnvolle Beschäftigung Ihres Border Collies

 

Grundgedanke:

 

Border Homeless hat in den zehn Jahren seines Bestehens immer wieder Border Collies aufgenommen, die in ihrer Umgebung nicht mehr tragbar waren. Ursachen für das teilweise grobe Fehlverhalten der Hunde waren oft Unwissenheit, falsche oder veraltete Hundeerziehung und insbesondere ein fehlendes adäquates Verständnis der Halter für diese spezielle Hunderasse.

 

Border Homeless hat deshalb ein neues Konzept erarbeitet, welches Sie in der Arbeit mit Ihrem Hund unterstützen und Ihnen helfen soll, Probleme frühzeitig zu erkennen und zu lösen. Unser Ziel ist es, so die Zahl der Hunde, die definitiv abgegeben oder gar euthanasiert werden müssen, zu senken und Ihnen stattdessen die Freude an Ihrem Hund zurückzugeben, Ihnen zu helfen, eine tragfähige Beziehung zu ihm aufzubauen, um den zukünftigen Weg mit ihm als funktionierendes Team beschreiten zu können.

 

 

Konzept und allgemeine Bestimmungen:

 

Dieses neue Konzept beinhaltet die Möglichkeit, Ihren Border Collie für eine bestimmte Zeit in die Obhut von Border Homeless zu geben. In dieser Zeit arbeiten wir gezielt und intensiv mit Ihrem Hund, um Versäumtes nachzuholen und ihm Sicherheit und Strukturen zu geben. Selbstverständlich werden Sie in diese Arbeit eingebunden, um die nötige Sicherheit im Umgang mit und für die Beschäftigung Ihres Hundes zu erlangen.

 

Da jede Mensch-Hund-Beziehung anders geartet ist, ist auch jeder Problemfall individuell und hat seine eigene Ursache. Im direkten Gespräch mit Ihnen versuchen wir, dieser Ursache auf den Grund zu kommen und die für Sie und Ihren Hund beste Arbeitsmethode zu finden. Die Modalitäten des Aufenthaltes Ihres Hundes bei Border Homeless werden deshalb in einem Vertrag geregelt, der auch individuelle Bestimmungen enthält. Allgemein gilt, dass der Mindestaufenthalt eines Hundes 30 Tage beträgt und im Maximum 90 Tage (Preise siehe nachfolgend).

 

Bitte beachten Sie, dass die Anzahl Plätze für Hunde, die zwecks Nacherziehung zu uns kommen, beschränkt ist. Border Homeless kann demzufolge nicht garantieren, dass Ihr Hund zu dem von Ihnen gewünschten Zeitpunkt aufgenommen werden kann! Einerseits kann nur so die Qualität der Arbeit gewährleistet werden. Andererseits ist darauf hinzuweisen, dass die Hunde während ihres Aufenthaltes nicht in Zwingern gehalten werden, sondern zusammen mit unserem Rudel (derzeit 18 Hunde) in unserem Haus leben. Es ist deshalb unabdingbar, dass Sie frühzeitig mit uns Kontakt aufnehmen, um die vorübergehende Aufnahme Ihres Hundes bei Border Homeless zu planen, wobei Wartefristen in Kauf genommen werden müssen. Wo ein Wille ist, findet sich aber auch ein Weg!

 

Bitte klären Sie vor dem Eintritt Ihres Hundes bei Border Homeless ab, dass dieser in Ihre Haftpflichtversicherung eingeschlossen ist. Die Versicherung ist Sache des Besitzers, auch wenn sich der Hund bei Border Homeless aufhält.

 

In Rücksicht auf unsere eigenen Hunde können sodann nur gesunde Hunde für Ferien oder zur Erziehung bei Border Homeless aufgenommen werden.

 


Preise:

 

Kontaktaufnahme und Fallbesprechung Fr. 80.-

(bis 1 Stunde)

 

Minimale Dauer 30 Tage

Maximale Dauer 90 Tage

Kosten für 30 Tage pauschal[1] Fr. 900.-

Kosten für 60 Tage pauschal[2] Fr. 1'600.-

Kosten für 90 Tage pauschal[3] Fr. 2'200.-

Jede weitere Stunde Feldarbeit[4] Fr. 85.-

 

Die Fütterung Ihres Hundes erfolgt nach Absprache, in der Regel nach BARF (artgerechte Rohfütterung). Über die Entwicklungsschritte Ihres Hundes werden Sie laufend per E-Mail oder Telefon informiert; dies gilt selbstverständlich auch bei auftauchenden Problemen.

 

Zahlungskonditionen:

 

Die Kosten für Fallbesprechung (Fr. 80.- pro Stunde) sowie für allfällige zusätzliche Stunden Feldarbeit (Fr. 85.- pro Stunde) sind im Voraus bar anlässlich der entsprechenden Lektionen zu bezahlen.

 

Die Kosten für den Aufenthalt Ihres Hundes bei Border Homeless sind im Voraus wie folgt zu bezahlen:

Bei einem Aufenthalt von 30 Tagen sind die Kosten von Fr. 900.- entweder bei der Abgabe des Hundes bei Border Homeless bar zu bezahlen oder innert zehn Tagen nach der Abgabe des Hundes auf das Konto von Border Homeless zu überweisen.

 

Bei einem Aufenthalt von 60 Tagen sind bei der Abgabe des Hundes Fr. 900.- entweder bar zu bezahlen oder innert zehn Tagen nach Abgabe des Hundes auf das Konto von Border Homeless zu überweisen. Die restlichen Fr. 700.- sind nach Ablauf der ersten 30 Tage entweder bar zu bezahlen oder bis spätestens zehn Tage nach Ablauf der ersten 30 Tage zu überweisen.

 

Bei einem Aufenthalt von 90 Tagen sind bei der Abgabe des Hundes Fr. 900.- entweder bar zu bezahlen oder innert zehn Tagen nach Abgabe des Hundes auf das Konto von Border Homeless zu überweisen. Nach Ablauf der ersten 30 Tage sind Fr. 700.- entweder bar zu bezahlen oder bis spätestens zehn Tage nach Ablauf der ersten 30 Tage zu überweisen. Die restlichen Fr. 600.- sind nach Ablauf der ersten 60 Tage entweder bar zu bezahlen oder bis spätestens zehn Tage nach Ablauf der ersten 60 Tage auf das Konto von Border Homeless zu überweisen.

 

Im Falle eines Zahlungsverzuges wird die Arbeit mit Ihrem Hund eingestellt und der Hund geht an Sie zurück.

 

Erfolgt auf Ihren Wunsch ein vorzeitiger Abbruch des Aufenthaltes bei Border Homeless, so berechtigt dies nicht zu einer Rückerstattung bereits bezahlter Beträge.

 

Abweichende Zahlungskonditionen können im Rahmen der individuellen Vertragsgestaltung vereinbart werden.

 

Ferienhunde

 

Allgemeines:

 

Neu bietet Border Homeless auch Plätze für Ferienhunde an. Je nach Veranlagung oder Sozialverträglichkeit werden Ferienhunde im Rudel, alleine oder in kleinen Gruppen gehalten. Bitte beachten Sie, dass die Anzahl Plätze beschränkt ist. Eine frühzeitige Planung und Anmeldung Ihres Hundes lohnt sich deshalb!

Aufgenommen werden nur gesunde Hunde, für die eine Haftpflichtversicherung besteht.

 

Die Fütterung Ihres Hundes erfolgt nach Absprache, in der Regel nach BARF (artgerechte Rohfütterung). Wenn Ihr Hund Spezialfutter benötigt, bitten wir Sie, ihm dieses mitzugeben. Selbstverständlich haben Sie jederzeit die Möglichkeit, sich nach dem Wohlergehen Ihres Lieblings zu erkundigen!

 

Eintritte und Austritte: morgens von 08.00 Uhr – 9.00 Uhr

abends von 18.00 Uhr – 19.00 Uhr

 

Preise:

 

Ferienplatztarif pro Tag[5] Fr. 40.-

Ferienplatz mit Spaziergang pro Tag[6] Fr. 50.-

Ferienplatz mit einer Trainingseinheit / Tag Fr. 75.-

 

Zahlungskonditionen:

 

Die Hälfte des für den Ferienaufenthalt Ihres Hundes geschuldeten Betrages ist im Voraus bei Antritt des Ferienaufenthaltes bar zu bezahlen. Der Restbetrag wird beim Abholen des Hundes fällig und ist dann entweder bar zu bezahlen oder innert zehn Tagen nach Abholen des Hundes auf das Konto von Border Homeless zu überweisen.

Ein- und Austrittstage werden entsprechend dem obigen Tarif voll berechnet.

Individuelle Fütterung des Hundes berechtigt nicht zu einem Preisnachlass.

Abweichende Zahlungskonditionen können individuell vereinbart werden.

 

[1] inklusive Fütterung, Pflege, Bewegung und einer Stunde fallbezogener Arbeit pro Tag mit Ihrem

Border Collie sowie zwei Stunden mit Ihnen und Ihrem Hund in Feldarbeit.

[2] wie 1, insgesamt jedoch mit drei Stunden Feldarbeit

[3] wie 1, insgesamt jedoch mit vier Stunden Feldarbeit

[4] In der Feldarbeit erhalten Sie die Möglichkeit, das mit Ihrem Hund Erlernte gemeinsam zu üben und zu vertiefen.

[5] inklusive, Fütterung und Spiel, jedoch ohne Zusatzbeschäftigung / Spezialprogramm

[6] inklusive Spaziergang, Fütterung und Spiel eine Stunde pro Tag individuelles Training (nach Wunsch)

7         inklusive einer Trainingseinheit pro Tag, nach Wunsch